Conversation en langue allemande & Exercices pour Germanistes…

 Niveau faux débutant à expérimenté :

Prochaine séance : 

Mardi  3 mars 2020 

De 17h15 à 18h15, salle Delagrange, OMSJC

chaque mardi sauf congés scolaires

Accès :

  • soit par la Rue Henri Sellier (escalier à gauche en face du parking de l’auditorium), 4è porte,
  • soit Rue Cochet par l’entrée du stade Alfred Depège (en dessous du stade de Séraucourt). Continuer à pied tout droit en longeant le stade en direction des immeubles, derrière les tribunes. Puis en contre-bas, à gauche, prendre le portillon blanc pour accéder à l’immeuble de droite, passer le Club de Bridge ; la 3ème entrée est  signalée par un petit panneau OMSJC, mais pour la conversation entrer dans la salle par la porte suivante.

Rencontres  tous les MARDIS,  toujours  de  17h15 18h15, sauf congés scolaires

Retrouvez les reportages et textes étudiés :

Séance du jeudi 12 12 2019 : www.logo.de

Actualités du 10 12 2019

  https://www.zdf.de/kinder/logo/logo-am-dienstagabend-104.html Nichts geht mehr in Frankreich! Rien ne va plus en France/ die Rente (n) la retraite /streichen(strich gestrichen) rayer, annuler/ der Streik : la grève/ sauer sein : être en rogne/ herschen : régner/ die Gewerkschaft : syndicat/ dazu aufrufen (rief auf , aufgerufen) appeler à cela/ die Schülervertretung ireprésentant des élèves/ Firmenmitarbeiter : collaborateur/ der grund (Gründe) raison/

Schulen bleiben geschlossen, Züge und Busse fahren nicht, Flüge wurden gestrichen. Es ist der größte Streik seit fast 25 Jahren. Viele gehen nicht zur Arbeit, weil sie sauer auf die Pläne des französischen Präsidenten sind.

In mehreren französischen Städten herrscht seit Tagen Chaos – vor allem in der Hauptstadt Paris. Grund dafür sind Streiks. Die Menschen gehen also nicht zur Arbeit. Am Dienstag sind Zehntausende auf die Straße gegangen, um zu protestieren. Mehrere Gewerkschaften hatten dazu aufgerufen. Gewerkschaften sind so etwas wie die Schülervertretung für Firmenmitarbeiter. Der Grund für die Streiks und Proteste: Die Menschen sind sauer auf den Präsidenten Emmanuel Macron. Warum sind die Menschen sauer auf Macron? Die Regel la règle/ Zugführerinnen und Zugführer les conductrices et conducteurs de trains/ der Beruf(e) métier/häufig : souvent/ erst : seulement/ auf die Straße gehen : desqcendre dans la rue/ gleich : même/ bedeuten : signifier/

Macron hat den Plan, die Rente in Frankreich neu zu regeln. Rente bekommen viele Menschen, die schon älter sind und nicht mehr arbeiten. Rente ist also Geld, das die Menschen vom Staat bekommen. In Frankreich gelten nicht für alle Menschen die gleichen Regeln bei der Rente. Zugführerinnen und Zugführer gehen zum Beispiel häufig schon in Rente, wenn sie 56 Jahre alt sind. Viele andere gehen erst mit 62 in Rente.

Emmanuel Macron will, dass es in Zukunft gleiche Regeln für alle gibt. Das würde aber auch bedeuten, dass zum Beispiel Zugführerinnen, Zugführer und andere Berufsgruppen in Zukunft länger arbeiten. Das wollen sie sich nicht gefallen lassen. Deshalb gehen sie und andere Berufsgruppen seit Tagen auf die Straße.

Streiks sollen weitergehen

Seit fast 25 Jahren hat es in Frankreich keinen so großen Streik mehr gegeben. Am Mittwoch will Präsident Macron sagen, wie genau seine neuen Pläne aussehen. Deshalb könnte es auch am Mittwoch wieder Streiks geben.

Die Menschenrechte : les droits de l’homme/ gelten (galt, gegolten, es gilt) valoir wichtig : important/ das Recht : le droit/die Freiheit : liberté/ die Nahrung : nourriture/der Frieden : paix/die Sicherheit : sécurité/ die Heimet : patrie/reisen : voyager// die Heimat : patrie/ gefolternt werden : être torturé/ wegen seiner Hautfarbe : à cause de s& couleur de peau/ die Herkunft : origine: Wichtige Rechte, die immer und für alle Menschen auf der Welt gelten.

Die Menschenrechte wurden am 10. Dezember 1948 von den Mitgliedsländern der UN  (Vereinte Nationen) beschlossen. Dadurch sollte jeder Mensch die gleichen Rechte und Freiheiten haben.

Zu den Menschenrechten gehören zum Beispiel das Recht auf genug Nahrung, das Recht auf Frieden und Sicherheit sowie das Recht auf eine eigene Meinung. Ein weiteres Menschenrecht ist auch, dass jeder aus seinem Land in ein anderes reisen darf und jederzeit wieder in seine Heimat zurückkommen kann, wann er will. Niemand darf ohne Grund festgenommen oder gefoltert werden. Ein Menschenrecht ist auch, dass niemand wegen seiner Hautfarbe, seiner Religion oder seiner Herkunft schlecht behandelt werden darf.

Halten sich wirklich alle an die Menschenrechte?

In einigen Ländern sind es vor allem die Regierungen, die seit Jahren die Rechte der Menschen missachten. Das ist zum Beispiel in den Ländern Nordkorea oder China so. Dort werden Menschen, die eine andere Meinung haben als die Regierung, ins Gefängnis gesteckt. Manchmal werden sie sogar geschlagen oder misshandelt. Das verletzt die Menschenrechte.

Was passiert, wenn ein Land die Menschenrechte nicht einhält?

Wenn eine Regierung eines Landes die Menschenrechte nicht einhält, dann versuchen die anderen Länder der UN sie gemeinsam dazu zu bringen, das zu ändern. Sie wollen verhindern, dass Regierungen mit den Menschen tun, was sie wollen.
Wenn ein Land die Menschenrechte nicht einhält, kann es dann zum Beispiel sein, dass andere Länder nichts mehr an dieses Land verkaufen. Die UN ist auch in der Lage das jeweilige Mitgliedsland nicht mehr mitbestimmen zu lassen oder den Regierungschefs mit Gefängnisstrafen zu drohen. Tag der Menschenrechte Jedes Jahr am 10. Dezember soll daran erinnert werden, wie wichtig es ist, dass alle Menschen auf der Welt Menschenrechte haben und dass sich alle daran halten.
Außerdem gibt es Organisationen, die immer wieder darauf aufmerksam machen, dass die Menschenrechte trotzdem noch häufig verletzt werden. Sie wollen das ändern. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch haben durch ihre Arbeit zum Beispiel schon oft dafür gesorgt, dass unschuldige Menschen wieder aus Gefängnissen freigelassen wurden.

11 12 2019 https://www.zdf.de/kinder/logo/logo-am-mittwochabend-104.html www.logo.de Bald keine Zigarettenwerbung mehr? In Deutschland wird noch immer Werbung für Zigaretten gemacht, zum Beispiel auf Plakaten. Das könnte sich bald ändern. Politikerinnen und Politiker wollen Zigarettenwerbung verbieten.

In Deutschland rauchen etwa 20 Millionen Erwachsene. Aber nicht nur Erwachsene, auch manche Kinder und Jugendliche rauchen. Rauchen ist extrem ungesund. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 120.000 Menschen an den Folgen von Zigarettenrauch, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Obwohl Rauchen so ungesund ist, gibt es in Deutschland noch immer Werbung für Zigaretten. Jetzt haben Politikerinnen und Politiker gesagt, dass sie Zigarettenwerbung verbieten wollen. Allerdings nicht sofort:

  • Ab 2021 soll Zigarettenwerbung in Kinos verboten werden, wenn Filme für unter 18-Jährige gezeigt werden.
  • Ab 2022 sollen Plakate, zum Beispiel an der Straße oder an Bahnhöfen, verboten werden.
  • Ab 2024 könnte es auch ein Werbeverbot für E-Zigaretten, also elektrische Zigaretten, geben.

Warum ist die Werbung nicht längst verboten?

Eigentlich hatten deutsche Politikerinnen und Politiker der Weltgesundheitsorganisation schon vor einigen Jahren versprochen, dass es keine öffentliche Werbung für Zigaretten mehr geben wird. Sie hatten sich bisher allerdings nicht an diese Abmachung gehalten und keine Gesetze zum Verbot der Werbung gemacht – mit Absicht.

Denn es geht dabei um viel Geld. Immer wenn eine Zigarettenschachtel gekauft wird, geht ein Teil des Geldes an den Staat Deutschland. Wenn also viel Werbung für Zigaretten gemacht wird, werden mehr Zigarettenschachteln gekauft und der Staat bekommt Geld.

Werbeverbot in anderen Ländern der EU In allen anderen Ländern der Europäischen Union ist Zigarettenwerbung zum Beispiel auf Plakaten bereits verboten. So sollen vor allem Kinder und Jugendliche geschützt werden. Expertinnen und Experten haben herausgefunden, dass Kinder, die häufig Werbung für Zigaretten sehen, eher mit dem Rauchen anfangen als andere.

Teurer Snack! In Miami wurde eine Banane im Wert von über 100.000 Euro verspeist. Sie war Teil eines Kunstwerke.

Eine Banane essen, gegen den kleinen Hunger zwischendurch – wer kennt es nicht? Doch am Wochenende wurde auf einer Kunstmesse in der US-amerikanischen Stadt Miami ein ganz besonderes Exemplar verspeist: eine Banane im Wert von über 100.000 Euro. In den vergangenen Tagen wurde viel über diesen Vorfall diskutiert.

Ist das Kunstwerk jetzt zerstört?

Auch eine Banane, die mit Klebeband an einer Wand befestigt ist, kann Kunst sein. Das zeigt der italienische Künstler Maurizio Cattelan. Sein Kunstwerk wurde auf der Kunstmesse ausgestellt und dort für viel Geld verkauft. Am Samstag wurde das ausgefallene Werk dann aber von einem Mann von der Wand genommen und aufgegessen. Der Mann ist selbst Künstler und wollte für Unterhaltung sorgen. Er ließ das Ganze filmen und stellte die Aufnahme ins Internet. Das sorgte erst einmal für Aufregung.

Quelle: reuters Quelle: ronn torossian via reuters
Aber keine Sorge: Das Kunstwerk wurde dadurch nicht zerstört. Denn so eine Banane hält sich nicht ewig und hätte ohnehin irgendwann ersetzt werden müssen. Es geht bei dem Kunstwerk also eigentlich gar nicht um die Frucht selbst, denn diese ist ersetzbar. Vielmehr geht es um die Idee, eine Banane so als Kunstwerk auszustellen. Übrigens: Schon kurze Zeit später hing wieder eine Neue an der Wand.

Mehr zum Thema Kunst

Kunst kann also auch ganz ausgefallen sein. Für alle, die sich für dieses Thema interessieren: Klickt hier, um zu einem Online-Kunstportal für Kinder zu gelangen. Dort könnt ihr vor allem die Welt der Malerei entdecken.

6 11 2019 https://www.zdf.de/kinder/logo/logo-am-mittwochabend-104.html

Keine Ahnung von Technik? Ne rien y connaître en technique ? gern(e) Zeit mit etwas verbringen : aimer passer du temps à qqch/ hochladen (lud hoch , hat hochgeladen er lädt hoch) : télécharger/ das meiste : la majorité/wischen : effacer/ eine Studie hat herausgefunden : une étude a demontré/ nicht gut mit etwas umgehen : ne pas bien s’en sortir avec…der Forscher (-) die Forscherin(nen) le (la )chercheur/ weltweit : de par le monde/ Achtklässler : des élèves de 4ème / bearbeiten : travailler qqch/ erstellen : élaborer/Suchen im Internet durchführen : faire des recherches sur internet

Viele Kinder und Jugendliche verbringen gerne Zeit mit ihrem Handy, Tablet oder Computer. Trotzdem kennen sich einige nicht so richtig gut damit aus. Das hat nun eine Studie herausgefunden.

Mal schnell ein eigenes Tanzvideo machen und im Internet hochladen – das können mittlerweile viele. Das meiste auf dem Handy oder Tablet funktioniert so einfach durch Klicken und Wischen. Eine Studie hat nun aber gezeigt: Trotzdem können einige Kinder und Jugendliche nicht so richtig gut mit der Technik umgehen.

Für die Studie haben Forscher und Forscherinnen weltweit Schüler und Schülerinnen befragt. In Deutschland wurde im Jahr 2018 mit etwa 3.700 Schülern und Schülerinnen aus achten Klassen in allen Bundesländern gesprochen. Zusätzlich wurden etwa 2.400 Lehrer und Lehrerinnen befragt. Außerdem mussten die Achtklässler Tests an Computern machen, zum Beispiel Fotos bearbeiten, Präsentationen erstellen und Suchen im Internet durchführen.

Das kam bei der Studie raus : voici ce qui résulte de l’étude/ mittelmäßig abschneiden : s’en sortir moyennement

Klar wurde dabei: Die deutschen Schüler sind zwar fit im reinen Umgang mit Computern. Im Vergleich mit anderen Ländern schnitten sie bei dem Test insgesamt aber ziemlich mittelmäßig ab. Jeder dritte Schüler hat nur geringe Computerkenntnisse. Vor allem weil einige nicht verstehen, wie Computerprogramme arbeiten. Ein weiteres Problem: Einige Schüler und Schülerinnen wissen nicht, wie sie im Internet an Informationen kommen. Und sie können auch nur schwer unterscheiden, ob Infos richtig sind oder ob sie im Internet vielleicht auf einer nicht so zuverlässigen Seite gelandet sind.

Was Experten fordern

Viele Experten und Expertinnen sind der Meinung, dass es wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche sich gut mit Smartphones, Tablets und Computern auskennen. Einige fordern auch, dass sowohl Eltern als auch Lehrer und Lehrerinnen Kindern den richtigen Umgang mit Medien beibringen sollten. Viele Schulen sind allerdings immer noch schlecht ausgestattet. Es fehlen zum Beispiel ausreichend Computer oder eine gute Internetverbindung. Eine gute Nachricht: Mehr Lehrer und Lehrerinnen als früher nutzen Computer, Tablets und Handys im Unterricht.